Sonntag, 20. August 2017

Die Geschichte der Bienen - nicht nur eine Sommerlektüre!

Sommerzeit ist Lesezeit! 
Und so habe ich von einer Freundin den wunderbaren Tipp für dieses Buch bekommen.  Maja Lundes "Die Geschichte der Bienen" kam also dieses Jahr als Quelle der Inspiration mit in den Urlaub. 

Drei unterschiedliche Erzählstränge begleiten die Beziehung der Bienen und des Menschen durch drei verschiedene Zeitepochen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich will nicht zuviel vorweg nehmen, aber es handelt sich nicht um eine leichte Sommerlektüre, die dahin plätschert wie eine leichte Brise. Die Geschichte erzählt von Zeiten und Situationen, die Niemanden von uns unberührt lassen werden. 

Maja Lunde erzählt auf spannende Weise, was die Bienen für den Menschen bedeuten. Angefangen von der reinen Sicht auf die Biene als Honiglieferant, bis zur Erkenntnis, wie abhängig die menschliche Nahrung und damit auch das Wohlergehen Vieler von den fliegenden Bestäubern wirklich ist. Die Bienen  und das Bienenvolk sind durch die Zeit hindurch die geheimnisvollen Wesen, deren Leben sich zum großen Teil im stockdunkeln abspielt und dessen Funktionsweise wir auch heute noch nicht vollständig verstehen. 

Maja Lunde erzählt die Geschichte aus Sicht einzelner Protagonisten. Gerade in diese Protagonisten konnte ich mich durch meinen fast täglichen Umgang mit den Mädels bestens einfühlen. Lunde läßt die Faszination des Menschen mit den Bienen und der daraus entstehenden Imkerei sehr lebendig werden, so dass ich während der Lektüre mehrmals aufspringen und nach meinen Mädels schauen wollte!

Bienen gab es lange bevor es den Menschen gab. Nun verändert der Mensch seine Umwelt, und somit auch den Lebensraum der Bienen, auf solch schnelle und radikale Weise, dass die Befürchtung, die Bienen könnten tatsächlich aussterben, nicht ganz unrealistisch wirkt. Möge diese Zeit niemals kommen! 

Das Buch ist ein wunderschön erzählter kleiner Geschichtsexkurs, der nicht nur für aktive Imker spannend ist. Auch für Leute mit Interesse an Essen, Gärtnerei und  Lebensmittelproduktion gibt dieses Buch interessante Gedanken, die es lohnt, einmal durchzudenken. Ich wünsche allen, die dieses Buch zur Hand nehmen, viel Spaß beim Lesen. 

Was haltet ihr von der Erzählung? Was glaubt ihr, hilft in der momentanen Situation bezüglich des Bienensterbens wirklich? Ich bin auf Eure Meinung und Feedback sehr gespannt. 

Freitag, 5. Mai 2017

Das Team wächst!

Das Frühjahr zeigt sich mal wieder von der kalten und nassen Seite. Gerade kommen bei mir wieder die Erinnerungen an letztes Jahr hoch: 
kalter, nasser Frühling + heißer und trockener Sommer = kein Honig im Keller! Hoffentlich nicht! Aber gut, Petrus können wir, Gott sei Dank, noch nicht beeinflussen!
Da die Arbeit an den Völkern dennoch gemacht werden muss, habe ich mir Unterstützung gesucht. Und auch gefunden: 

Ich möchte hier offiziell meine neue Mitarbeiterin vorstellen: Rixe! 

Rixe ist meine 86-jährige Assistentin, die mir vor allem bei Transportproblematiken hilft. Sie ist in bester Verfassung und hat einen unbefristeten Vertrag bei mir unterschrieben. Ich überlege zwar gerade, sie noch mit ein paar kleinen Schönheitsoperationen herauszuputzen - aber im Grunde ist sie die gute, verlässliche Hilfe nach der sich jede Chefin sehnt!

Die Zarge, die vorne aufgeladen ist, wird den ersten Ableger aus diesem Jahr beheimaten. Mit Hilfe von Rixes butterweichem Gang, kann ich den Ableger so auf sanfte Weise an seinen Bestimmungsort im Dorf bringen. So gibt es weniger Stress für Mensch und Tier. So muss das! Einfach wunderbar!